Sozialpolitische Kerndaten – Gesamtjahr 2025 Kennzahlen der Papierverarbeitung und Kunststoffverpackung Dezember 2025; Grafiksatz der Kennzahlen für den Zeitraum Dezember 2022 bis Dezember 2025; ifo Konjunkturtest für März 2026. Sozialpolitische Kerndaten – Gesamtjahr 2025 Das Jahr 2025 war für die Papierverarbeitende Industrie das vierte Rezessionsjahr in Folge. Der Produktionsindex lag mit 81,7 um 1,6 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Der Erzeugerpreisindex der Branche lag 2025 um 2,2 Prozentpunkte über dem Niveau des Jahres 2024. Die Umsätze erreichten 2025 insgesamt 22,3 Milliarden Euro. Das waren 2 % weniger als im Vorjahr. Ungeachtet der schlechten Konjunkturindikatoren stiegen die Lohnstückkosten im Jahr 2025 um 3,4 %. Hierbei wirkt sich vor allem eine anhaltende Produktivitätsschwäche aus. Die Produktivität schrumpfte um 0,6 %. Die Bruttolöhne legten je Stunde gerechnet mit 2,4 % etwas geringer als 2024 (2,5 %) zu. ifo Konjunkturtest für März 2026 Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich merklich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im März auf 86,4 Punkte, nach 88,4 im Februar. Dies war auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage blieben hingegen unverändert. Die Unsicherheit unter den Unternehmen nahm spürbar zu. Der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach den Anstiegen in den Vormonaten gesunken. Insbesondere die Erwartungen trübten sich merklich ein. Die Unternehmen beurteilten zudem ihre aktuelle Lage schlechter. Energieintensive Industrien sind am stärksten betroffen. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima stark eingetrübt. Die aktuelle Lage wurde zwar etwas besser eingeschätzt. Die Erwartungen sind aber regelrecht eingebrochen. Insbesondere im Tourismus und der Logistik haben sich die Aussichten massiv verschlechtert. Im Handel ist der Index gesunken. Dies war auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Inflationssorgen der Bürger trübten die Aussichten sowohl im Groß- als auch Einzelhandel spürbar ein. Mit den laufenden Geschäften waren die Händler hingegen etwas zufriedener. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima deutlich verschlechtert. Die Erwartungen erlebten den stärksten Rückgang seit März 2022. Die aktuelle Lage wurde hingegen positiver beurteilt.