<ul style="margin-left:46px;"><li data-list-item-id="e79529fbeadf259795aa3a1d79bcd8661"><p class="text-justify"><span>Sozialpolitische Kerndaten – Q1-2026</span></p></li><li data-list-item-id="e77d24c6fc1585ca5106c3f8050319cca"><p class="text-justify"><span>IW-Kennzahlen der Papierverarbeitung und Kunststoffverpackung April 2026; </span></p></li><li data-list-item-id="ead2f3df4744a7bd0004c51c928cae7c1"><p class="text-justify"><span>Grafische Darstellung der IW-Kennzahlen für den Zeitraum April 2023 bis April 2026;</span></p></li><li data-list-item-id="e8da07ac92a22330fa7045c7073e84938"><p class="text-justify"><span>ifo Konjunkturumfrage der Papierverarbeitung für Juni 2026.</span></p></li></ul> <p class="text-justify">Im ersten Quartal 2026 setzte sich die rezessive Entwicklung in der Papierverarbeitenden Industrie fort. Der Produktionsindex lag unbereinigt mit 81,5 unter dem Jahresdurchschnittswert für 2025, obwohl die Produktion in der Papierverarbeitenden Industrie üblicherweise im ersten Quar-tal saisonal hoch liegt. Die Erzeugerpreise bleiben recht stabil. Die Umsätze lagen im ersten Quar-tal 2026 um fast 4 Prozent unter dem Niveau des ersten Quartals 2025. Ungeachtet der rezessiven Entwicklung stiegen die Lohnstückkosten im ersten Quartal 2026 um 3,6 Prozent. Hierbei wirkte sich einmal die stagnierende Produktivitätsentwicklung negativ aus. Die Produktivität ging geringfügig um 0,1 Prozent zurück. Zum anderen legten die Bruttolöhne deutlich zu. Sie stiegen im Anfangsquartal 2026 je Stunde gerechnet um 3,1 Prozent.</p> <p class="text-justify"> </p> <p class="text-justify">Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der <strong>ifo Geschäftsklimaindex</strong> stieg im Juni auf 85,6 Punkte, nach 85,0 im Mai. Die Firmen bewerteten ihre aktuelle Lage besser. Auch die Erwartungen fielen etwas weniger skeptisch aus. Die Unternehmen schätzen das Umfeld als weniger unsicher ein. Die deutsche Wirtschaft hofft auf eine Entspannung der weltpolitischen Situation. Im <strong>Verarbeitenden Gewerbe</strong> ist der Index gestiegen. Dies war auf die spürbar verbesserten Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage wurden geringfügig nach unten korrigiert. Die Zahl der Neuaufträge ging erneut zurück. Im <strong>Dienstleistungssektor</strong> hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Dienstleister waren deutlich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen blieben nahezu unverändert. Die Unternehmen sind weiterhin skeptisch. Der Bereich Transport und Logistik konnte sich weiter erholen. Im Tourismus bleibt die Lage hingegen schwierig. Im <strong>Handel</strong> ist das Geschäftsklima erneut gestiegen. Die Händler waren zufriedener mit der aktuellen Lage. Auch die Erwartungen stiegen deutlich an. Allerdings ist der Weg aus dem Tal noch lang. Im <strong>Bauhauptgewerbe</strong> hat sich das Geschäftsklima verbessert. Dies war auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage blieben unverändert. Viele Unternehmen klagen über fehlende Aufträge.</p>